10 März     0 Kommentare

Testbericht

Das geschriebene Wort als Marketinginstrument

Das geschriebene Wort ist schon ein mächtiges Instrument. Es veranlasst den Lesenden Gedanken nachzuvollziehen, die der Schreibende ihm vorgibt. Ob politisches Gedankengut oder religiöse Schriften, das Wort hat unsere Welt immer maßgeblich beeinflusst. Ein Bild mag mehr sagen als tausend Worte (so sagt es das Sprichwort, das selbst aus Worten besteht), doch ein eingängiger Werbe-Zweizeiler oder ein kurzer Marketing-Song geht manchmal nicht mehr aus dem Ohr.

Worte im Web

Auch beim Internet-Marketing spielt das Wort die maßgebliche Rolle. Aller Multimediafähigkeit zum Trotz ist das Web ein primär textbasierendes Medium. Die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen hängt wesentlich auch davon ab, ob Textinhalte adäquat der Thematik von Suchanfragen zugeordnet werden können. Eine Website, die über wenige oder überhaupt keine Texte verfügt, wird dies diesbezüglich etwas schwer tun, auch wenn sie mit Videofilmen und Flashanimationen zu Glänzen weiß. Ein Onlineshop, der lediglich Fotos seiner Produkte darstellt, ohne diese zu beschreiben, wird vergeblich auf die erhofften Platzierungen in den Suchmaschinen warten.

Texte für Mensch und Maschine

Bei der Texterstellung von Websites sollte man immer an den lesenden Menschen und an die Suchmaschine gleichermaßen denken. Wird zu wenig Text veröffentlicht, so hat die Suchmaschine ihre Probleme mit der thematischen Zuordnung, wird es zu viel Text, so verliert der menschliche Leser die Lust am Angebot. Eine gute Entscheidung ist es meistens, den Text durch andere Elemente aufzulockern und an anderer Stelle der selben Seite wieder fortzuführen. Die Zeiten, in denen es interessant war, gezielte Keywords immer wieder im selben Wortlaut zu wiederholen, um der Suchmaschine auf diese Weise eine besondere Relevanz zu demonstrieren, sind lange schon vorbei. Suchmaschinen arbeiten heute semantisch und setzen darauf, das Lesen des menschlichen Besuchers nachzuahmen.

Uniqe Content

Über die Vorteile von sogenanntem "Unique Content" wird bisweilen kontrovers diskutiert. Als "Unique Content" werden Textinhalte definiert, die nicht ein zweites mal an anderer Stelle im Netz im selben Wortlaut zu finden sind. Die Suchmaschinen neigen dazu, doppelte Inhalte in den Suchergebnissen auszublenden und es ist anzunehmen, dass ein Text, der mehrfach veröffentlicht worden ist dazu neigt, sich selbst in den Suchergebnissen zu blockieren. Auch wird ein Suchender einen doppelten Text im Web nur einmal lesen wollen, die anderen Veröffentlichungen bleiben dann unberücksichtigt. Gleichzeitig gibt es aber auch recht gut in den Suchmaschinen platzierte Presseportale im Web, die praktisch ausschließlich aus doppeltem Content bestehen. Dies ist bei Presseportalen auch gar nicht ungewollt, veröffentlichen sie schließlich Texte, die ausdrücklich dafür vorgesehen sind, dass man sie im selben Wortlaut weiter verteilt.

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